
Da in voraussichtlich nun weniger als einem Jahr Disney einen zweiten Teil dieses Kult-Films in die Kinos bringt, wird es höchste Zeit, sich das Original ins Gedächtnis zu rufen. Ein Film, der bereits zu Zeiten unserer Kindheit albern und veraltet war. Ein riesiger kutureller Schatz der die Vorstellungen vergangener Jahrzehnte über eine viel zu schnell wandelnde Technologie illustriert.
In dem Film versucht der Programmierer Kevin Flynn (Jeff Bridges), Beweise zu beschaffen, dass Ed Dillinger (David Warner) einst mehrere von ihm programmierte Computerspiele gestohlen und diese als seine ausgegeben hat. Dillinger wurde dadurch Präsident der Computerfirma Encom. Flynn schreibt Computerprogramme, die im vom MCP (Master Control Program) übernommenen Hauptcomputer der Firma nach den Beweisen suchen sollen; seine Versuche bleiben allerdings immer erfolglos. Was Flynn und auch sonst niemand ahnt, ist, dass alle Computerprogramme in einer vom MCP beherrschten virtuellen Realität als humanoide Wesen, die ihren Programmierern (User) ähneln, leben.
Flynns Freunde, Alan Bradley (Bruce Boxleitner) und Lora (Cindy Morgan), wollen ihm, nachdem er ihnen die Geschichte erzählt hat, helfen. Beide arbeiten noch bei Encom, während Flynn entlassen wurde. Alan hat die Idee, ein von ihm entworfenes Überwachungsprogramm namens „Tron“ zu aktivieren. Dieses Programm würde das MCP ausschalten, und Flynn könnte in das System eindringen und die Beweise finden, die er benötigt. Bei der Durchführung des Plans geht allerdings etwas schief. Das MCP wehrt sich, als Flynn versucht, sich innerhalb des Firmenkomplexes in die Computer einzuhacken. Flynn wird von einem Laser digitalisiert und im Computer rematerialisiert, wo er sofort gefangengenommen wird. Flynns einzige Hoffnung ist, Tron zu finden und ihn dazu zu bringen, seine Aufgabe als Überwachungsprogramm des MCP wahrzunehmen.
Indes beauftragt das MCP das Programm Sark (David Warner), Flynn an Spielen teilnehmen zu lassen und ihn dabei sterben zu lassen. Diese Spiele sind nichts anderes als Computerspiele, die die User spielen. Während eines dieser Spiele trifft Flynn auch auf Tron und kann mit ihm und einem weiteren Programm namens Ram fliehen. Auf der Flucht werden sie getrennt und Ram gelöscht. Tron und Flynn machen sich nun getrennt auf den Weg zu einem Terminal, mit dessen Hilfe die Programme Kontakt zu ihren Usern bekommen können. Dabei entdeckt Flynn nach und nach, dass er als User in der Computerwelt praktisch gottgleiche Kräfte besitzt, die es ihm erlauben, die Naturgesetze dieser Welt nach Belieben zu manipulieren.
Tron schafft es, mit Hilfe der zwei Programme Yori (Cindy Morgan) und Dumont (Barnard Hughes) in Verbindung mit Alan Bradley zu treten. Von diesem bekommt er Instruktionen, wie er gegen das MCP vorgehen kann. Auf dem Weg zum MCP treffen Tron und Yori auf Flynn. Zu dritt gelingt es ihnen, bis zum MCP vorzudringen, sie werden allerdings kurz vorher von Sark aufgehalten. Tron schafft es, Sark schwer zu verletzen. Das MCP bekommt nun Angst um seine Existenz und überträgt alle seine Fähigkeiten auf Sark; dieser verwandelt sich in einen Riesen und attackiert Tron. Flynn springt, um das MCP abzulenken, direkt in seine Verbindung zur realen Welt. Tron schafft es dadurch, die Schnittstelle des MCP zu unterbrechen. Dies deaktiviert das MCP und besiegelt auch Sarks Schicksal. Flynn wird durch seinen Sprung in die Verbindung wieder in die reale Welt herausgeschleudert.
Durch die Deaktivierung des MCPs sind nun alle Beweise des Diebstahls der Computerspiele durch Dillinger für jeden frei zugänglich. Dillinger wird entlassen, und Flynn nimmt dessen Posten als Präsident ein.